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    Zahnarztangst

    Meistens wächst proportional zum Zahnschmerz auch die Angst vor der Behandlung – Bohren, Wurzelbehandlung, Spritze – für viele Menschen der Albtraum schlechthin. In Fachkreisen nennt man dieses Phänomen auch Oralphobie. Das Schlimmste, was man machen kann und leider jedoch an der Tagesordnung liegt, ist, den Schmerz so lange es geht zu ignorieren und den Zahnarztbesuch am besten ein Leben lang hinauszuzögern. Dieser Weg ist jedoch leider eine Sackgasse – denn früher oder später wird man zum Zahnarzt müssen; und je vernachlässigter die Zähne, je ausgedehnter die Schäden, desto langwieriger und eventuell auch schmerzhafter und kostspieliger dürfte die Behandlung werden.

     


    Zahnärztliche Chirurgie

    Oralchirurgie. Unter zahnärztlicher Chirurgie versteht man chirurgische Eingriffe, die vom Oralchirurgen (weitergebildeter Zahnarzt) nur im Mundraum durchgeführt werden, und ausschliesslich Zähne, den Kiefer und die Weichgewebe betreffen. Nicht zu verwechseln mit den Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, die sowohl Medizin, als auch Zahnmedizin studiert haben, und sich auf Wiederherstellungen im gesamten Gesichtsbereich spezialisiert haben.

     


    Zahnbelag

    Plaque, fest haftender Zahnbelag, Entstehung durch Bakterien im Mund. Daraus entsteht Zahnstein und Parodontitis.

     


    Zahnbürste

    Zahnbürsten gibt es seit ca. 3000 Jahren vor Christus. Allerdings beschränkte sich die Qualität dieser Bürste auf ein kleines Stöckchen, das an einem Ende ausgefasert war. In jüngerer Zeit wurden dann Griffstücke unterschiedlichster Art mit Schweineborsten und Rindshaaren bestückt. Die erste moderne und brauchbare Zahnbürste wurde um das Jahr 1950 aus Kunststoff und Nylonfasern hergestellt. Heutzutage gibt es Zahnbürsten in allen erdenklichen Formen, Grössen und Ausstattungen, die sowohl mechanisch als auch elektrisch betätigt werden. Es gibt sogenannte Kurzkopfzahnbürsten, Wechselkopfzahnbürsten, Zahnzwischenraumbürsten, Fingerzahnbürsten, Kaubare Zahnbürsten, Kinderzahnbürsten, Seniorenzahnbürsten, Prothesenzahnbürsten, elektrische Zahnbürsten mit Schwingfrequenzen von ca. 3000 Bewegungen pro Minute und elektrische Schallzahnbürsten mit ca. 30000 Bewegungen pro Minute. Es sollte grundsätzlich immer mit Verwendung von Zahnpaste oder Zahncreme geputzt werden. Zahnbürsten sollten aus hygienischen Gründen nie von mehreren Personen gemeinsam benutzt und nach spätestens acht Wochen ersetzt werden.

     


    Zahnersatz

    Sind die Zähne erst einmal so tief zerstört, dass mit adhäsiver oder konventioneller Füllungstherapie keine adäquate Versorgung mehr stattfinden kann, ist ein Ersatz des natürlichen Zahnes von Nöten. Prinzipiell unterscheidet man zwischen festsitzendem Zahnersatz, der wie der Name schon sagt fest im Mund verankert ist, und herausnehmbarem Zahnersatz, der über verschiedene Halteelemente zwar so im Mund verankert werden soll, dass ein normales Kauen und Sprechen möglich ist, dieser aber über Nacht im Kukident Glas seine Garage finden kann.

     


    Zahnfleisch

    lat. Gingiva; umschließt die Zahnhälse und ist mit der Mundschleimhaut verbunden. Farblich jedoch blasser als diese. Das Zahnfleisch (Gingiva) ist ein spezieller Teil der Mundschleimhaut. Es umgibt den sichtbaren Zahn und ist mit dem Zahnschmelz bzw. dem Zahnwurzelzement (Bereich des Zahnhalses) durch den sogenannten Epithelansatz verbunden. Das Epithel ist ein unverhorntes, äußeres Schutzgewebe des Zahnfleischs. Durch diese Verbindung wird der Körper gegen Bakterien abgedichtet. Interdentalraumpapille oder Zahnfleischpapille nennt man den Teil der Gingiva, der sich zwischen den Zähnen befindet.

     


    Zahnfleischmaske

    Wenn das Zahnfleisch stark zurück gegangen ist, dunkle Interdentalräume entstanden sind und die Zähne dadurch zu lang wirken, kann man mit dieser Stellen mit rosafarbenem Silikon abdecken. (Gingiva-Epithese, Zahnfleisch-Epithese). In der Zahntechnik wird ein weichbleibendes Material, das auf dem Gipsmodell das Zahnfleisch imitiert, Zahnfleischmaske genannt. Durch ein derartiges Hilfsmittel lassen sich die optischen Verhältnisse im Mund sehr gut widerspiegeln. Zahnfleischpapille.

     


    Zahnfleischpapille

    Teil des Zahnfleisches, das zwischen den Zähnen zu sehen ist.

     


    Zahnfleischtaschen

    Wenn sich das Zahnfleisch vom Zahn löst, entstehen Zahnfleischtaschen.

     


    Zahnhalteapparat

    Der Zahnhalteapparat (Parodont) bezeichnet das Verankerungssystem der Zähne im Ober- und Unterkieferknochen. Es besteht aus dem Zahnfleisch, der Knochenalveole, dem Desmodont und dem Wurzelzement.

     


    Zahnpasta

    Wichtigstes Hilfsmittel der Zahnpflege; steigert den Reinigungseffekt der Zahnbürste durch Nanopartikel. Entfernt die Plaque und sorgt über die Fluoridierung für eine Remineralisation und Härtung von Zahnschmelz. Zahnpasta und Zahncremes geben einen frischen Geschmack. Wichtig ist die Verwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta vom ersten Milchzahn an.

     


    Zahnprothese

    Nach Zahnverlust ersetzen Zahnprothesen die Zähne und Teile des Kiefers insgesamt. Zahnlose Patienten werden mit einer totalen Prothese versorgt.

     


    Zahnpulpa

    Zahnmark; In die Pulpa ziehen durch die Wurzelspitzen zahlreiche Blutgefäße und feinste Nervenenden. Umgangssprachlich: der Nerv. Die Pulpa ist vom Zahnbein (Dentin) umgeben.

     


    Zahnschema

    Zahnnummerierungen im permanenten Gebiss. Eine systematische Bezeichnung der einzelnen Zähne aufgeteilt in 4 Quadranten und basierend auf dem Zwei-Ziffern-System mit arabischen Zahlen. Die erste Zahl gibt den Quadranten an, die zweite Ziffer den jeweiligen Zahn. Die Zählweise erfolgt immer aus der Sicht des Patienten. Weitere Bezeichnungen für die Zähne sind: Incisiven (mittlere 4 Schneidezähne), Canini (Eckzähne), Prämolaren (Kleine Mahlzähne) und Molaren (Grosse Mahlzähne). Siehe auchMilchzahnschema.

     

    rechts 18 17 16 15 14 13 12 11 21 22 23 24 25 26 27 28 links
    48 47 46 45 44 43 42 41 31 32 33 34 35 36 37 38

     


    Zahnschmelz

    Lat. enamelum, auch substantia adamantina, ist aufgebaut aus Schmelzprismen und die härteste körpereigene Substanz mit 300-350 HB Härte Brinell und ca. 98% anorganischer Substanz, Hydroxylapatit, Fluorapatit (je mehr, desto resistenter gegen Demineralisation) und Carbonatapatit. Der Rest besteht aus organischer Substanz (nichtkollagene Proteine, Glycoproteine, Glycosaminoglycane). Der Schmelz ist der sichtbare harte Teil der Zähne. Er kann, einmal geschädigt, nicht ersetzt werden.

     


    Zahnschmerzen

    Es gibt mehrere Ursachen für Zahnschmerzen und unterschiedliche Schmerzstellen. Meist ist der Auslöser für Zahnschmerzen im herkömmlichen Sinn eine unbehandelte Zahnkaries. Der Schmerzbereich lässt sich gut auf der Zahnkrone lokalisieren. Siehe Karies. Weiterhin gibt es auch noch Entzündungen, die sich im Bereich der Zahnwurzel oder im Kieferknochen an der Zahnwurzelspitze befinden. Diese können von Schwellungen begleitet werden, und das pulsierende Schmerzgefühl kommt aus dem knöchernen Kieferbereich. Entzündliche Prozesse führen zu Mehrdurchblutung der Pulpa. Da der Abfluss begrenzt ist, kommt es zu einer Steigerung des Druckes im Pulpenkavum, weil sich die Pulpa nicht ausdehnen kann. Siehe auch Abszess, Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion, Endodontie. Das Zahnen bei Kleinkindern oder auch der Durchbruch der Weisheitszähne ist meist mit starken Schmerzen und erhöhtem Speichelfluss verbunden. Siehe Gebiss. Ebenso kann eine Parodontitis zu Zahnschmerzen führen. Bei diesem Leiden ist nicht die Zahnkaries, sondern das entzündete Zahnfleisch die Ursache der Schmerzen. Siehe Professionelle Zahnpflege. Häufig reagieren Zähne auch auf Kaltes oder Heißes mit stechendem Schmerz. Dies kann auf eine Überempfindlichkeit der Zahnhälse oder auf eine beginnende Karieserkrankung, Parodontitis oder Gingivitis hinweisen. Siehe Zahnpaste. Probleme mit schlecht sitzenden Zahnprothesen, Zahnspangen oder auch Druckstellen können sehr heftige aber gut lokalisierbare Schmerzen hervorrufen. Siehe auch Druckstelle, Spange. Um Zahnschmerzen zu beruhigen sollten Sie vermeiden, dass Kaltes, Heißes direkt mit den Zähnen in Berührung kommt, und keine starke Kaubelastung erfolgt. Ein probates Mittel ist die Kühlung der betroffenen Schmerzzone. Zahnschmerzen können oft auch durch allgemeine Infektionen wie Angina oder Erkältungen oder auch freiliegende Zahnhälse hervorgerufen werden. Wenn jedoch plötzlich Schwellungen, oder anhaltende und ständig wiederkehrende Zahnschmerzen unbekannter Ursache auftreten, müssen Sie umgehend Ihren Zahnarzt aufsuchen!

     


    Zahnschutz beim Sport

    Es gibt einen speziellen Zahnschutz, der aus einem elastischen Kunststoff besteht. Er ist wie ein Zahnbogen geformt, wird über die Zähne des Oberkiefers gestülpt und bedeckt zusätzlich das Zahnfleisch. Gleichzeitig ist der Unterkiefer durch Einbisse geschützt.

     


    Zahnseide

    Verschiedene Fäden zur Reinigung von Zahnzwischenräumen.

     


    Zahnstein

    Harte Ablagerung am Zahn oder auch Zahnersatz, bevorzugt an den Innenflächen der unteren Schneidezähne, oder an der Backenseite der oberen Molaren. Zahnstein ist letztendlich eine Mischung aus Speiseresten und Bakterien, die durch den mineralhaltigen Speichel verkalkt worden ist (Kalziumphosphatkristalle). Da bereits nach wenigen Stunden aus einem anhaftenden weichen Belag (Plaque) Zahnstein werden kann, ist die beste Prävention immer noch nach jedem Essen die Zähne gründlichst zu putzen und wenig Zwischenmahlzeiten einzunehmen.

     


    Zahnstumpf

    Beschliffener Zahn.

     


    Zahnverfärbungen

    Verfärbungen können verschiedene Ursachen haben. Zu ihnen gehören unter anderem Farbstoffe aus Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Rotwein oder Tabak. Aber auch Krankheiten oder Medikamente können die Farbe der Zähne beeinträchtigen.

     


    Zahnwurzel

    Als Zahnwurzel bezeichnet man den Teil des Zahnes, der unter dem Zahnfleisch liegt.

     


    Zentrik

    Bei der Zentrik ist die Okklusion in der terminalen Scharnierachsenposition, und im Idealfall mit der retralen Kontaktposition identisch. Es ist also die Neutrallage des Unterkiefers zum Schädel (Oberkiefer), bei der im Idealfall alle Zähne gleichmässig aufeinanderbeissen und die Kiefergelenke in ihrer unverspannten Ruhelage sind. Die zentrische Position ist die kranio-ventrale, nicht seitenverschobene Position beider Kondylen bei physiologischer Diskus-Kondylus-Relation und physiologischer Belastung der beteiligten Gewebe.

     


    Zirkonoxid

    Oxid des metallischen Elements Zirkonium chem. ZrO2. Es handelt sich um ein weisses, keramisches und röntgenopaques Basismaterial, das anstatt von Metallgerüsten verwendet wird und gleichzeitig auch eingefärbt werden kann. Zirkonoxid ist seit mehreren Jahrzehnten im klinischen Einsatz mit hauptsächlicher Verwendung bei künstl. Hüftgelenken. Zirkonoxid zeigt eine optimale biologische Verträglichkeit. Das in der Zahntechnik angewandte Zirkonoxid wird mit 5% Yttrium vermischt, um den dentalen Ansprüchen an Härte und Festigkeit gerecht zu werden.
    Zahntechnische Bezeichnung für Zirkonoxid = Y-TZP (Yttrium verstärktes tetragonales Zirkonia Polykristall auch Y2O3). Durch diese Gitterstruktur werden Mikrorisse in ihrer Ausdehnung begrenzt. Zirkonoxid unterliegt keiner Spannungsrisskorrosion, da es glasfrei ist. Kein Anätzen möglich.

     


    ZMP

    Abkürzung für Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin. Es handelt sich dabei um eine Aufstiegs-Fortbildung von der Zahnmedizinischen Fachangestellten zur ZMP, die in der Praxis eines niedergelassenen Zahnarztes unter Anweisung, Aufsicht und Verantwortung des ZA bei der Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten leistet ( PZR ) und auf den Gebieten der Gesundheitsvorsorge, Gesundheitserziehung und Gesundheitsaufklärung unterstützend tätig ist. Berufliche Voraussetzungen sind: Eine bestandene Prüfung als Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnarzthelferin mit mindestens einjähriger Berufserfahrung und Nachweis über Kenntnisse gemäß der Röntgenverordnung. Die Fortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin umfasst mindestens 400 Stunden und ist in verschiedene Bereiche wie, Gruppen- und Individualprophylaxe, Herstellung von Situationsabformungen und Provisorien, Fissurenversiegelung von kariesfreien Zähnen, Absolvierung des Berufspraktikums (Pflichtenheft) und die erfolgreiche Erledigung des ZMP-Aufbaukurses gegliedert.

     


    Zungenbändchen

    lat. frenulum linguae. Es ist die bandartige, mit Schleimhaut überzogene Hautverbindung zwischen dem Mundboden posterior der Unterzungenspeicheldrüse und der Zungenunterseite. Sie verbindet die untere Fläche der Zunge mit dem Boden der Mundhöhle. Man unterscheidet zwischen einem hoch, normal und tief ansetzenden sowie einem kurzen, normalen und langen Zungenbändchen. Ein verkürztes Zungenbändchen kann zu starken Artikulationsstörungen beim Sprechen führen. Bei extremer Verkürzung lässt es daher die Zunge vorne eingekerbt bzw. zweigeteilt erscheinen, insbesondere, wenn diese heraus gestreckt wird (Ankyloglossie). Die Beseitigung erfolgt chirurgisch entweder durch eine einfache Durchtrennung (Frenotomie) oder heute häufiger mittels einer so genannten Frenuloplastik (VY-Verschiebung oder Z-Plastik). Eine Zahnprothese muss um das Zungenbändchen ausgespart sein, da es sonst zu Reizungen und Druckstellen kommt.

     


    Zyste

    Ein krankhaft ausgebildeter Hohlraum an der Wurzelspitzengegend des Zahns (Wurzelzyste), der mit Flüssigkeit (flüssig oder breiig) gefüllt ist und eine besonders abgegrenzte Wand (Zystenbalg) hat.

     


    Zystektomie

    Operative Entfernung einer Zyste.