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    Die Vielzahl an Technologien und Werkstoffen eröffnet Zahnarzt und Zahntechniker nahezu unbegrenzte restaurative und prothetische Möglichkeiten.
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    Das Hüttinger & Kettner Dental-Labor bietet seinen Kunden Innovationen ohne Investitionen bei einem ausgezeichnetem Preis-/Leistungsverhältnis.
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    Hüttinger & Kettner Dental-Labor GmbH
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    Saccharin

    Ein nicht kariesauslösender Süßstoff der ca. 500mal süßer ist als normaler Haushaltszucker (Saccharose).

     


    sagittal

    Lat. sagitta – Der Pfeil. Bezeichnung einer Richtungsangabe. Es wird damit die Pfeilrichtung von hinten nach vorne beschrieben und entspricht häufig der horizontalen Ebene.

     


    Saliva

    Der Speichel. Neben Wasser enthält Speichel Mineralien (Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat, Bikarbonat), Enzyme der Kohlenhydratverdauung, Eiweiße, Fette, Glykoproteine u.v.m. Der pH-Wert liegt mit 7 im neutralen Bereich. Die wichtigsten Funktionen des Speichels sind die Spülung der Mundhöhle, die Neutralisation entstandener Säuren und die Remineralisation des Zahnschmelzes. Weiterhin dient der Speichel der immunologischen Abwehr, dem Beginn des Stärkeabbaus und der Einspeichelung von Speisen.

     


    Säureätztechnik

    Schaffung eines zerklüfteten Musters an der Oberfläche des Zahnschmelzes durch Ätzen mit Säure zur Verankerung von Keramikinlays und Kunststofffüllungen.

     


    Scaler

    Eine Kürette mit scharfer Spitze und rundum scharfer Klinge. Scaling ist das Abkratzen oder Abschaben von harten Belägen, Konkrementen und Zahnstein der Zahnoberfläche bzw. der freiliegenden Wurzeloberfläche oberhalb des Zahnfleischsaums.

     


    Schlafapnoe

    Bei der Schlafapnoe (Schlafapnoesyndrom) kommt es während des Schlafes zum Auftreten von Atempausen, die bis zu 3 Minuten andauern, und bis zu 400 mal pro Nacht auftreten könnnen. Bedingt durch diese Atempausen sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut teilweise dramatisch ab, was auf Dauer zu einer Unterversorgung lebenswichtiger Organe wie Herz und Gehirn mit Sauerstoff führt. Dieser Sauerstoffmangel führt nun automatisch zu einer Aufwachreaktion, damit die Atmung wieder in Gang gesetzt werden kann. Diese Reaktion ist purer Stress für den Körper. Schlafapnoe kann aus diesen Gründen zu Tagesschläfrigkeit führen und Auslöser für Bluthochdruck, Herzversagen sowie Herz- und Schlaganfälle sein. Ursachen des Schnarchens: im Gegensatz zum Wachzustand lässt im Schlaf die Spannkraft (Muskeltonus) aller Muskeln nach. Dies gilt auch für alle direkt an der Atmung beteiligten Muskeln. Bei den meisten Menschen hat das jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Atmung im Schlaf. Bei manchen Menschen ist dagegen der Tonusverlust der Muskeln im Rachen- und Nasenraum so groß, dass die Atmung in erheblichem Maße beeinträchtigt und der Schlaf damit zu einem gesundheitlichen Risikofaktor wird. Das Wort Apnoe stammt aus dem Griechischen und bedeutet Atemstillstand. Therapien bieten sogenannte Atemtherapiemasken (nCPAP-Therapie) und einen Besuch im Schlaflabor.

     


    Schlotterkamm

    Ein speziell im Oberkiefer auftretender Ab,-und Umbau des knöchernen Kieferkamms in eine verschiebbare,schlotternde Form des Bindegewebes. Dieser Zustand kann nur operativ korrigiert werden (Schlotterkammentfernung). Ein Schlotterkamm kann durch nicht exakt sitzende Zahnprothesen entstehen. Deswegen sind Kontrollen auf Unterfütterungen in definierten Zeitabständen wichtig.

     


    Schmerzmittel

    Kurzfristig, bis zum nächsten Zahnarztbesuch, hilft die Einnahme eines Schmerzmittels (z.B. mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen). Wenn ein chirurgischer Eingriff (z.B. Zahnziehen) zu erwarten ist, sollten keine Acetylsalicylsäurepräparate eingenommen werden, da sie eine erhöhte Blutungsneigung bewirken. Paracetamol ist wegen seiner fehlenden entschwellenden Eigenschaften höchstens bei Kindern geeignet.
    Ibuprofen ist im apothekenpflichtigen (ohne Rezept) Bereich das Mittel der Wahl, da es die Blutgerinnunng kaum beeinflusst und gute schmerzlindernde, entschwellende, fiebersenkende Eigenschaften hat. Die entschwellende Wirkung tritt allerdings erst ab der Einnahme von 600 mg ein.

     


    Schnarchen

    Vom Bereich des weichen Gaumens bis hin zum Kehlkopf kommt es während des Schlafes zur Muskelentspannung. Beim Atmen durch den Mund strömt regelmässig Luft ein und aus und bringt das umliegende Weichgewebe in Schwingung. Beim Schnarchen mit Nasenatmung wird zusätzlich das Nasengewebe in Schwingungen versetzt.

     


    Schnarcherschiene

    Manchen Patienten kann mit individuell angepassten Aufbissschienen für Ober- und Unterkiefer gegen das lästige Schnarchen geholfen werden. Mit diesem technischen Hilfsmittel werden die Atemwege offengehalten, indem Kiefer, Zunge und weicher Gaumen mit unterschiedlichen Hilfsteilen, Federn und Aufbissen leicht nach vorne verlagert werden. Diese Schienen wirken jedoch nicht immer und unter allen Umständen. Es findet sich allerdings bei der Hälfte der Patienten eine Abnahme der Anzahl der Apnoen um die Hälfte.

     


    Schneidezahn

    Die vier mittleren Frontzähne im Ober- und Unterkiefer.

     


    Schubverteilungsarm

    Schubverteilungselemente haben die Aufgabe, die von Zahnprothesen ausgehenden horizontalen und vertikalen Schubkräfte auf mehrere Zähne oder das gesamte Restgebiss zu verteilen. Da diese Kräfte in sagittale und transversale Richtung wirken, muss ein Schubverteilungselement der Kraftrichtung entgegenwirken. Der klassische Schubverteilungsarm kommt bei Geschiebeprothesen als orales Gegenlager in Verbindung mit dem gefrästen Lager zum Einsatz.

     


    Schwangerschaft

    In der Schwangerschaft sollten neben Mundhygienemaßnahmen und Zahnreinigungen nur dringend erforderliche Zahnbehandlungen durchgeführt werden.

     


    Schwebebrücke

    Die Gestaltungsmöglichkeit einer Brücke, die als Schwebebrücke nur im Unterkiefer angefertigt wird. Aus ästhetischen Gründen wird diese Brückenart nur im unsichtbaren Seitenzahnbereich angewandt. Ein festsitzender Zahnersatz mit dem hygienischen Vorteil, dass das Brückenzwischenglied, das nur aus einer Kaufläche besteht, frei unterspülbar ist und dessen Brückenkörper die Schleimhaut nicht berührt, so dass diese kritische Auflagestelle auf der Schleimhaut- im Gegensatz zur Basisbrücke – gut gereinigt werden kann.  Nachteil dieser Gestaltungsvariante sind das für das Tasten mit der Zunge fehlende Basisteil des Brückenglieds und phonetische Probleme. Zunge und Mundschleimhaut können über einen langen Zeitraum in diese Pseudolücke hineinwuchern, da das physiologische Gegenlager fehlt.

     


    Sedierung

    Um auch größere Eingriffe in örtlicher Betäubung durchführen zu können, wird die Lokalanästhesie durch den so genannten Dämmerschlaf ergänzt. Je nach Art und Menge des verabreichten Medikaments wird der Patient dabei in einen mehr oder weniger tiefen Schlaf versetzt, so dass er die Umstände des Eingriffs kaum wahrnimmt.
    Eine Sedierung mittels Dauerinfusion sollte ebenfalls nur von einem Anästhesisten durchgeführt werden, der auch die klinische Überwachung der Vitalfunktionen übernimmt.

     


    Sekundärkaries

    Entsteht zwischen Füllung und Zahn, wenn der Spalt zu gross ist.

     


    Sensibilitätsprüfung

    Prüfung der Vitaltät der Zähne mit Kältesprays oder Klopftechnik.

     


    Septum

    Lat. septum nasi, die Nasenscheidewand. Die Nasenscheidewand besteht aus Knochen und Knorpel und ist meistens von Geburt an verkrümmt. Ist die Krümmung sehr stark ausgeprägt, kann sie dem Betroffenen Probleme bereiten. Die Nasenatmung wird behindert, zum Beispiel nachts: der Betroffene schnarcht.

     


    Sharpey-Fasern

    Bindegewebsfasern (fibrae cemento-alveolares) zwischen Zahn (Wurzelzement) und Zahnfach (Alveole). Die Aufhängevorrichtung des Zahnes. Diese periodontalen Bänder entstehen aus Zellen der Zahnfollikel. In den Wurzelzement strahlen vom Knochen her die Haltefasern ein, so dass der Zahn im Zahnfach regelrecht frei aufgehängt ist. Die Okklusion beeinflusst ständig die Bildung der periodontalen Bänder, was zur Entstehung von Faserbündeln in verschiedener Ausrichtung (horizontal oder schräg) führt. Der Zahn hat also keinen Kontakt zum Knochen!

     


    Silanisieren

    Silane-Siliziumwasserstoffe. Beim Silanisieren werden unterschiedliche Werkstoffe – wie zum Beispiel Metalle oder Kunststoffe – chemisch optimal durch sog. funktionelle Organosilane als Haftvermittler miteinander verbunden. Dieser Vorgang verbindet Zahnersatz Materialien dauerhaft spaltenfrei, was die Festigkeit und Hygiene des Zahnersatzes auf Dauer verbessert. Ohne Silanisieren bildet sich ein immer grösser werdender Spalt, der von Bakterien und Nahrungsresten besetzt wird und Mundgeruch, Druckstellen und Entzündungen hervorrufen kann.

     


    Silber

    Bezeichnung: Ag (Argentum), hat eine hellweiße Farbe und ist sehr stark glänzend. Dichte beträgt 10,5 g/ccm, Härte Brinell ist 26, Schmelzpunkt 960° Celsius, Siedepunkt 2210° Celsius. Silber ist ein hervorragender Wärme- und Elektrizitätsleiter und hat eine hohe Affinität zu Schwefel. Durch Einwirkung von Schwefelwasserstoff entsteht Silbersulfid (Ag2S), es entsteht auf der Oberfläche eine schwarze Schicht. In der Zahntechnik wird Silber als wichtiger Legierungsbestandteil den Goldlegierungen beigemischt, um z.B. Legierungen aushärtbar zu machen. Reines Silber wird von fast allen Säuren angegriffen.

     


    Sinuslift

    Knochenaufbau in der Kieferhöhle. Minimal invasiver Sinuslift: Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut mit Optimierung des Knochenlagers für ein Implantat im Oberkiefer-Seitenzahnbereich ohne Transplantation von eigenem Knochen durch Osteotomtechnik.

     


    Spange

    Allgemeiner Oberbegriff für kieferorthopädische Geräte. Siehe auch Aktivator, Bionator, Aufbissplatte, Kieferorthopädie, Funktionskieferorthopädie, Nachtspange, Dehnungsplatte, Milchzahnschema, Parodontalschiene.

     


    Speichel

    Ein Sekret, das von den Speicheldrüsen gebildet wird. Reinigt die Zähne, ist Neutralisator und Puffer gegen aggressive Nahrungssäuren. Menschlicher Speichel enthält mehr als 1500 körpereigene Eiweiße (Proteine) und ca. 3000 Typen sogenannter Messenger-RNA (mRNA), deren Zusammensetzung sich je nach Gesundheitszustand untereinander verändert. Hauptaufgabe des Speichels ist es, eine Austrocknung der Schleimhäute zu verhindern und die Nahrung anzufeuchten. Reduzierter Speichelfluss kann einen rapiden Karieszuwachs bewirken. In einem Milliliter Speichel können sich bis zu 200 Millionen Mikroorganismen ansiedeln.

     


    Stahlplatte

    Auch ESG oder Einstückguss. Siehe Modellguss.

     


    Sterilisation

    Sterilisation ist die Herstellung des Zustandes der absoluten Keimfreiheit durch Abtöten oder Inaktivieren aller Mikroorganismen und deren Sporen.

     


    Stomatologie

    Lehre von den Krankheiten der Mundhöhle.

     


    subgingival

    Unter dem Zahnfleischsaum.

     


    Sublingualbügel

    Sublingual (lat. lingua, die Zunge). Bezeichnet die Region unterhalb der Zunge. Der Sublingualbügel, oder auch Unterzungenbügel, ist ein Verbindungselement, das im Unterkieferfrontzahnbereich zwischen Zahnfleischsaum und Mundboden unterhalb der Zunge geführt wird, und die beiden Zahnprothesenteile (die Kunststoffsättel) links und rechts miteinander verbindet. Diese Art des Zahnersatzes nennt sich auch Unterkieferbügelprothese.