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    Hüttinger & Kettner Dental-Labor GmbH
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    Mandibula

    Unterkiefer.

     


    Marcumar

    Dieses Medikament wird zum Beispiel bei Schlaganfall- oder Herzinfarktpatienten zur Thromboseprophylaxe langfristig eingesetzt. Das Gegenmittel ist Konakion. Vor operativen Eingriffen (Zahnextraktion o.ä.) muss in Rücksprache mit den behandelnden Ärzten der Quickwert erhöht werden, um dadurch auftretende komplikationsreiche Dauerblutungen auszuschliessen und eine korrekte Blutgerinnung sicherzustellen. Vor jeder Zahnbehandlung mit besonderer Blutungsgefahr ist hingegen für den Zahnarzt die Kenntnis des aktuellen Gerinnungswertes wichtig.

     


    Marylandbrücke

    Klebebrücke, Adhäsivbrücke. Dauerhaftes Schliessen einer Zahnlücke ohne Schädigung der Nachbarzähne. Die Befestigung des zu ersetzenden Zahnes erfolgt nicht, wie sonst üblich durch komplettes Be- und Abschleifen und anschliessendes Überkronen der Nachbarzähne, sondern durch kleine Flügel, die an den Zahninnenflächen der Ankerzähne mit Spezialkunststoffen in der Adhäsivtechnik festgeklebt werden.

     


    Mastikation

    Aus dem Lateinischen masticare = kauen. Das Kauen, der Kauakt.

     


    Maxilla

    Oberkiefer.

     


    medial

    Lat. zur Mitte hin. Eine Richtungsangabe, die zur Körpermitte geht. Das Gegenteil von medial ist lateral.

     


    Mesial

    Richtungs- und Ortsbezeichnung, die so nur in der Zahnheilkunde verwendet wird. Diese Angabe bezieht sich sowohl auf den einzelnen Zahn, als auch auf die gesamte Zahnreihe. Mesial bedeutet: in Richtung der Mittellinie, der Mitte zu, im Zahnbogen nach vorne gelegen, zur Kiefermitte hin.

     


    Metallkeramik

    Keramik zur Verblendung von Metallgerüsten. Kompatibler Wak-Wert.

     


    Metallkrone

    Um einen stark beschädigten Zahn, dessen Zahnwurzel noch intakt ist, wiederherzustellen, ist die Überkronung mit Metall die einfachste, wirtschaftlichste und stabilste Form des Zahnersatzes. Diese kostengünstige Vollmetallkrone wird fast ausschliesslich im kaum einsehbaren Backenzahnbereich verwendet.

     


    Milchzähne

    Die ersten 20 Zähne im menschlichen Milchgebiss entstehen ab der sechsten bis achten Woche vor der Geburt. Der Zahndurchbruch beginnt mit dem Erscheinen der zentralen Schneidezähne im Unterkiefer (im Alter von acht Monaten) und dauert, bis im Alter von sechs Jahren die ersten bleibenden Backenzähne erscheinen. Die Milchzähne treten üblicherweise in folgender Reihenfolge hervor, wobei die Zähne des Unterkiefers im Allgemeinen zuerst erscheinen:

    • Zentrale Schneidezähne: im Alter von ca. 8 – 10 Monaten
    • Seitliche Schneidezähne: im Alter von ca. 11 – 13 Monaten
    • Erster Backenzahn: im Alter von ca. 16 Monaten
    • Eckzahn: im Alter von ca. 19 – 20 Monaten
    • Zweiter Backenzahn: im Alter von ca. 27 – 29 Monaten

     


    Mineralisation

    Einlagerung von Mineralstoffen (Calciumphosphate) in die Zahnhartsubstanz. Dieser Härtungsprozess von Dentin und Zahnschmelz beginnt etwa in der 14. Schwangerschaftswoche.

     


    Miniplastschiene

    Die Miniplastschiene nach Drum ist eine abnehmbare Aufbissschiene, die aus einer glasklaren oder transparenten Tiefziehfolie mit einer Stärke von 0,5mm bis 2mm vom Zahntechniker hergstellt wird. Diese Art von Retainer wird nach Auftrag des Zahnarztes entweder für den Unterkiefer oder den Oberkiefer angefertigt. Diese Schiene wird entweder gar nicht eingeschliffen um Verspannungen und Verhaltensmuster des Trägers (traumatische Parafunktionen) aufzuheben, oder im Mund des Patienten in die habituelle Interkuspidation, um einen Schienungseffekt zu erreichen. Der Muskeltonus nimmt nachweislich sofort ab.

     


    MMA

    Methylmethacrylat. Siehe PMMA.

     


    Modellgussprothese

    Auch ESG, Eingussstück oder Stahlplatte genannt. Herausnehmbarer Zahnersatz auf Metallbasis, der mit Klammern an Zähnen im Mund befestigt wird.

     


    Molaren

    Backenzähne, lat. dentes molares, umgangssprachlich Mahlzähne genannt, dienen zum Zerkleinern und Zermahlen der Nahrung.

     


    MTA

    Medizinisch-technische Assistent-Innen (MTA) führen auf Anordnungen von Ärzten und Zahnärzten in eigener Verantwortung medizinisch-technische Untersuchungen durch, deren Ergebnisse der Erkennung einer Krankheit und der Beurteilung ihres Verlaufs dienen. Die gesamte Ausbildung zur MTA erstreckt sich über 3 Jahre, beinhaltet eine halbjährige praktische Ausbildung in Untersuchungslaboratorien und ein sechswöchiges Krankenhauspraktikum.

     


    Mucosa

    Die orale Mucosa, Mundschleimhaut, bedeckt die Weichgewebe der Mundhöhle wie Gingiva, Wangenschleimhaut, Zunge, Gaumen und Mundboden. Ihre Intaktheit ist eine wichtige Voraussetzung der allgemeinen und speziell der oralen Gesundheit.

     


    Mundflora

    Dieser Überbegriff bezeichnet die Gesamtheit aller Kleinlebewesen auf den Zähnen, der Mundschleimhaut und im Speichel in der gesamten Mundhöhle. Diese Mikroorganismen sind an der Entstehung von Zahnbelag beteiligt. Sie können den Speiseresten Substanzen für ihren Stoffwechsel entziehen und Säuren produzieren, die den Zahnschmelz angreifen. Andere Mikroorganismen sind an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats beteiligt.

     


    Mundhöhle

    Die Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet, deren Oberfläche aus zum größten Teil unverhorntem mehrschichtigen Plattenepithel besteht und in die zahlreiche schleimabsondernde Drüsen eingelassen sind. Es ist der erste Abschnitt des menschlichen Verdauungstraktes. An den Zahnfortsätzen von Ober- und Unterkiefer ist die Mundschleimhaut.  Die Mundhöhle besteht aus dem Mundhöhlenvorhof (Vestibulum oris), das ist der Raum zwischen Wangen, Lippen und Zähnen. Die Mundschleimhaut bildet hier eine tiefe Umschlagfalte. Die eigentliche Mundhöhle (cavum oris proprium) liegt im Raum innerhalb der Zähne und ist begrenzt durch die Alveolarfortsätze, durch den weichen und harten Gaumen, sowie durch den Mundboden. Den Großteil der Haupthöhle nimmt die Zunge ein.

     


    Mundspüllösungen

    Eine Mundspüllösung aus Chlorhexidin ist ein desinfizierender Arzneistoff, der sich an die Zellwände der Krankheitserreger anlagert, sie zerstört und die Keime abtötet. Anwendungsgebiete von Chlorhexamed Lösungen sind nach chirurgischen Behandlungen von Zahnfleischentzündungen durch Hemmung der Zahnbelag-Bildung, bei bakteriell bedingten Zahnfleischblutungen (Gingivitis), zur vorübergehenden Bakterien-Verminderung im Mundraum und zur Verhütung von Infektionen bei orthodontischen Behandlungen.

     


    Mundtrockenheit

    Mangel an Speichelfluss, Xerostomie. Kann als Begleiterscheinung von Erkrankungen auftreten, aber auch durch Medikamente wie blutdrucksenkende Mittel und Psychopharmaka hervorgerufen werden oder durch Bestrahlung der Speicheldrüsen entstehen. Weil die Remineralisation der Zahnhartsubstanzen durch den Speichel unterbunden ist, zeigen Patienten mit reduziertem Speichelfluss – bei entsprechender Ernährung – einen so rapiden Karieszuwachs, dass nur eine besonders intensive prophylaktische Betreuung einen völligen Zusammenbruch des Gebisses verhindern kann.