• Unser Leistungsspektrum

    Die Vielzahl an Technologien und Werkstoffen eröffnet Zahnarzt und Zahntechniker nahezu unbegrenzte restaurative und prothetische Möglichkeiten.
    zum Leistungsspektrum
  • Unser Labor

    Das Hüttinger & Kettner Dental-Labor bietet seinen Kunden Innovationen ohne Investitionen bei einem ausgezeichnetem Preis-/Leistungsverhältnis.
    zum Labor
  • Kontakt

    Hüttinger & Kettner Dental-Labor GmbH
    Fürther Str. 181 | 90429 Nürnberg
    Telefon: 0911 / 45 65-0
    Telefax: 0911 / 45 73 96
    zum Kontaktformular
  • A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z

    Deckbiss

    Die extreme Form eines sehr tiefen Bisses. Die unteren Schneidezähne können den Gaumen berühren.

     


    Dehiszens

    Schleimhautrückgang

     


    Dehnungsplatte

    Allgemein auch “Spange” genannt. Aktive Plattenapparatur aus PMMA Kunststoff zur Beseitigung von Einengungen im vorderen und hinteren Kieferbereich.

     


    Demineralisation

    Entkalkung des Zahnschmelzes.

     


    Dens

    der Zahn. (lat.) Siehe Zähne.

     


    Dentallegierung

    Dentallegierungen sind Mischungen aus verschiedenen Metallen für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Goldlegierung, Silberlegierung, Palladiumlegierung und für Dentalstähle. Siehe Legierungen.

     


    Dentin

    Knochenähnliche Substanz – auch Zahnbein genannt. Das Dentin besteht zu ca. 20% aus organischem Kollagen und zu ca. 70% aus anorganischem Material wie Kalziumhydroxylapatit und Phosphat. Der Restanteil von ca. 10% ist Wasser. Dentin ist die Hauptmasse des Zahns und umschließt das Zahnmark (Pulpa). Die Ausbildung des Dentins erfolgt über Odontoblasten, die die kollagene Matrix mit Dentinkanälchen, Dentinflüssigkeit und Odontoblastenfortsätzen durchziehen. Im Bereich der Zahnkrone wird das Dentin vom Zahnschmelz bedeckt, im Wurzelbereich vom Zement. In Pulpennähe ist die Dichte der Dentinkanälchen am höchsten. Dentin ist weicher als Zahnschmelz.

     


    Dentintubuli

    Kleine prismenartige Kanäle im Zahn, welche die Oberfläche des Zahnes mit den Nerven im Inneren verbinden

     


    Dentitio difficilis

    Erschwerter Zahndurchbruch bei Milch – und Weisheitszähnen mit teils ausgeprägter fiebriger Zahnfleischentzündung und Zahnfleischtaschenbildung (Perikoronitis). Diese Entzündungen können bei Nichtbehandlung leicht in einen lokalen Abszess übergehen. Unbedingt den Zahnarzt aufsuchen.

     


    Dentition

    Durchbruch der Zähne. Der erste Durchbruch (Milchzähne) erfolgt in der Regel vom 6. bis zum 30. Lebensmonat, der zweite Durchbruch (bleibendes Gebiß) vom 6 – 12. Lebensjahr, mit Ausnahme der Weisheitszähne, die vom 16. Lebensjahr an durchbrechen können. Zahnwechsel ist zumeist von starken ziehenden Schmerzen begleitet. Abhilfe schaffen sogenannte Beissringe (Säuglinge), die gekühlt werden können, leicht betäubende und desinfizierende Mittel rezeptfrei aus der Apotheke für Kleinkinder zum Auftragen (Dentinox oder Kamistad Babgel) und allgemeine Schmerzmittel zum Einnehmen bei Heranwachsenden.

     


    Desinfektion

    Man versteht darunter die gezielte Ausschaltung beziehungsweise Keimzahlminderung von bestimmten, unerwünschten Erregern ansteckender Krankheiten. Siehe Kontaminieren, Hygiene, Mittel zur Desinfektion.

     


    Devital

    Aus dem Latein.: leblos, abgestorben oder abgetötet. Ein devitaler Zahn, ein toter Zahn oder pulpatoter Zahn. Neben der Pulpa sind auch die Zellfortsätze der Odontoblasten im Dentin abgestorben. Der Zahn verfärbt sich langsam ins Dunkle. Das Wurzelzement dagegen ist noch am Leben (vital) ist, weil es von der Wurzelhaut her ernährt wird.

     


    Diabetes

    Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist, und auf einen absoluten oder relativen Insulinmangel zurückzuführen ist. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird, und die Aufgabe hat, die Aufnahme von Zucker (Glucose) aus dem Blutstrom in die Zellen sicherzustellen. Vielen Diabetikern ist nicht bewusst, dass eine Parodontitis zu den häufigen Folgeerkrankungen gehört, bzw. dass sich umgekehrt Parodontitis negativ auf den Diabetes auswirken kann. Schlechte Blutzuckerwerte beeinflussen die Mundgesundheit nachhaltig negativ. Allein in Deutschland gibt es ca. sechs Millionen diagnostizierte Diabetiker.

     


    Diagnose

    Benennung und Feststellung einer Krankheit, engl.: diagnosis; Benennen, Erkennen eines Krankheitsbildes nach medizinisch anerkannten Methoden. Es ist die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung einer Krankheit.

     


    Diasthema

    Lücke zwischen den oberen mittleren Schneidezähnen.

     


    Digitales Röntgen

    Unter digitalem Röntgen versteht man im weitesten Sinne die Erfassung der Bildinformation in einem digitalen Datensatz, welcher dann mit Hilfe der Datenverarbeitung bearbeitet und dargestellt werden kann. Digitale Röntgenbilder werden ebenso wie bei einem normalen Röntgenvorgang mit einem Röntgenstrahler gemacht. Die Bilder werden meist durch einen Festkörperdetektor oder durch eine Röntgenspeicherfolie digitalisiert und im PACS im DICOM-Format gespeichert. Nach der Aufnahme stehen verschiedene Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung zur Verfügung (z.B. Vergrösserungen). Ein grosser Vorteil digitaler Röntgenbilder ist die deutlich geringere Strahlung, wodurch auch der Patient einer wesentlich geringeren Dosis ausgesetzt wird. Diese Technik benötigt nicht nur einen Bruchteil der konventionellen Strahlendosis, sondern kommt ohne Filme, Entwicklermaschinen und giftige Chemikalien aus, und bietet trotzdem wesentlich detailreichere, zuverlässigere Aufnahmen. Suchbegriffe, Röntgenaufnahmen, Röntgenpass.

     


    Diskus

    Lat. discus articularis, die Gelenkzwischenscheibe. Der Diskus ist eine Knorpelscheibe, der alle Belastungen zwischen den knöchernen Teilen, dem Kiefergelenkköpfchen des Unterkiefers (caput mandibulae Condylus) und der Kiefergelenkpfanne (Gelenkgrube – fossa mandibularis) dämpfen soll. Er besteht aus mit Knorpelgewebe durchsetztem straffen Bindegewebe, dem Faserknorpel, und ist elastisch, verformbar und sehr widerstandsfähig.

     


    Distal

    Richtungs- und Ortsbezeichnung, die so nur in der Zahnheilkunde verwendet wird. Diese Angabe bezieht sich sowohl auf den einzelnen Zahn, als auch auf die gesamte Zahnreihe. Distal bedeutet: in Richtung von der Mittellinie weg, von der Mitte weg, im Zahnbogen nach hinten gelegen, von der Kiefermitte weg.

     


    Drainage

    Eine Drainage oder auch Tamponade ist eine Einlage von sterilen, oder mit Medikamenten durchsetzten Streifen, in einer frisch eröffneten Wunde oder Abszess mittels Incision, um eine zu schnelle Verschliessung der Wunde zu vermeiden. Ein stetiger Wechsel der Drainage muss so lange erfolgen, bis kein Sekretfluss mehr erkennbar ist. Meist wird die Therapie zur Entzündungsbekämpfung durch Einnahme von Antibiotika begleitet.

     


    Drehmoment

    Bei Implantaten. Ein geeignetes und korrekt eingestelltes Drehmoment beim Einschrauben eines Implantats wird inzwischen als entscheidender Indikator für den Erfolg bei Implantatversorgungen angesehen.

     


    Druckstelle

    Bei Prothesen wird im Gegensatz zu Brücken, der Kaudruck nicht über die Zähne, sondern über die Prothesensättel auf die zahnlosen Kieferabschnitte übertragen. Dementsprechend können unter oder am Rand des Kunststoffes der Teil- oder Vollprothese Druckstellen entstehen. Die empfindliche Schleimhaut reagiert dabei zunächst mit Rötung, Schwellung und Schmerz. Bei längerem Belassen der Prothese kann es sogar zu Geschwüren (Ulcus) kommen. Eventuelle Schleimhautwunden heilen jedoch rasch ab, wenn die schädigende Ursache behoben wird. Daher sollten störende Stellen durch gezieltes Ausschleifen schnellstmöglich beseitigt werden.

     


    Dysgnathie

    Begriff aus der Kieferorthopädie: Schiefe Zähne, Zahnfehlstellungen. Die Abweichungen (Anomalien) können die Zahnstellung, die Okklusion, die Artikulation, die Kieferform, die Lage des Gebisses zum Schädel und als Folge davon auch die Funktion betreffen.

     


    Dysodontie

    Fehlentwicklung der Zahnanlage (Vorstufe des Zahnes).