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    Hüttinger & Kettner Dental-Labor GmbH
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    Abdruck

    Der Abdruck Ihrer Zähne und Teile des Kiefers mit Hilfe plastischer Abformmassen zur Negativform (Alginate, Silikon, Polyäther, etc.). Diese Gebissabdrücke werden vom Zahntechniker mit Spezialgips oder Kunststoff zur Positivform, dem Meistermodell, ausgegossen. Darauf wird nun der Zahnersatz angefertigt. Auch Zahnabdruck oder Gebißabdrücke genannt. Siehe auch Zahnersatz, Gebissabdruck, Gebißabdruck.

     


    Abrasion

    Übermässige Abnutzung des Zahnschmelzes und des Zahnbeins. Häufiges, meist unbewusstes Zähneknirschen im Schlaf und bei Stress, beschleunigt diesen Abtragungsprozess. Schienentherapie.

     


    Abszess

    Ein Abszess ist eine Eiteransammlung in einer von ihm neu gebildeten Körperhöhle und kann am ganzen Körper auftreten. Im Bereich der Mundhöhle sind Abszesse meist odontogenen Ursprungs, d.h. der Abszess geht von einem oder mehreren Zähnen aus.

     


    Abutment

    Mit einem Abutment ist im Allgemeinen ein Stützpfeiler oder auch ein Pfosten (healing abutment) gemeint. Bei Implantaten ist hier der reine Implantataufbau – also der technische Kronenteil, der in das inkorporierte Implantat eingeschraubt, verklebt oder geklickt wird – in jeder Form gemeint.

     


    Adhäsion

    Das Aneinanderheften verschiedener Stoffe mit Hilfe eines dritten Stoffs.

     


    Adhäsivtechnik

    Klebetechnik. Dabei werden Restaurationen aus Composit, Ceromer oder Keramik an oder in den Zahn geklebt. Mechanische Aufrauhung durch punktuelles Anätzen mit der Säure-Ätz-Technik. Das chemische Aufrauhen des Zahnschmelzes erfolgt mit 30 bis 50%iger Phosphorsäure (Etching) unter Verwendung von Kofferdam und schafft eine ideale Oberflächenmorphologie für die mikromechanische Verankerung von Kunststoffen.

     


    Adontie

    Eigentlich korrekt Anodontie, Zahnlosigkeit. Die genetische Nichtanlage des gesamten Gebisses ist äusserst selten und eine schwere Missbildung. Oligodontie ist die angeborene oder erworbene stark verminderte Anzahl von Zähnen. Fehlen nur einzelne Zähne spricht man von einer Hypodontie. Eine echte Hypodontie liegt vor, wenn die Zähne gar nicht angelegt sind (Zahnanlage fehlt). Von einer falschen Hypodontie spricht man, wenn die Zahnanlage zwar vorhanden ist, aber die Zähne weder durchbrechen noch hochwachsen können.

     


    Air-Flow System

    Gerät, das ein Salz (Natriumcarbonat) mit Wasser und Luft durch Druck auf die Zähne bringt und damit z.B. Nikotin-, Tee-, Kaffee- und Nahrungsreste entfernt. Zahnschmelz und Dentin werden nicht angegriffen. Ein „Minisandstrahler“. Anschliessende Politur ist nötig. Es gibt verschiedene Anbieter von sogenannten Air-Flow Geräten.

     


    Allergie

    Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe.

     


    Alveolarfortsatz

    Der zum Gegenkiefer zugewandte Teil des Kieferknochens. Wird nach Zahnverlust auch Kieferkamm genannt.

     


    Alveole

    Nimmt die Zahnwurzel auf. Unter der Knochenalveole versteht man das knöcherne Zahnfach im Kieferknochen, das die Zahnwurzel aufnimmt.

     


    Amalgamausleitung

    Eine Ausschwemmung der in verschiedenen Körpergeweben gespeicherten Quecksilber- und Metallionen, die dort an Eiweiße gebunden sind, wird insbesondere dann sinnvoll und ratsam, wenn im Zuge einer Amalgamsanierung alle alten Amalgamfüllungen entfernt wurden. Die Durchführung einer Ausschwemmung ist unkompliziert und erfordert zumeist lediglich die einmalige, tägliche Einnahme eines Medikaments über einen begrenzten Zeitraum. Nur in einigen Fällen erscheint eine Unterstützung mit speziellen Injektionen hilfreich. Das Medikament stabilisiert die Metalle in den Geweben, bindet diese und fördert deren Ausscheidung über die Niere.

     


    Amalgamtätowierung

    Amalgampartikel lagern sich durch Elektrolyse im Zahnfleisch und Parodontium in der Nachbarschaft zu diesem Füllmaterial als schwarze Metallpigmente ab.

     


    Anästhesie

    Schmerzmittel, Betäubung, erreichter Zustand der Empfindungslosigkeit. Die Anästhesiologie (Facharztkompetenz) umfasst die Allgemein-, Regional- und Lokalanästhesie einschließlich deren Vor- und Nachbehandlung, die Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen während operativer und diagnostischer Eingriffe sowie intensivmedizinische, notfallmedizinische und schmerztherapeutische Maßnahmen. Die Narkoselehre ist ein Teilgebiet der Anästhesiologie. Siehe auch Vollnarkose, Lokalanästhesie, Tiefschlaf.

     


    Anatomischer Äquator

    Es ist der größte horizontale Umfang einer Zahnkrone, bezogen auf die Längsachse des Zahnes, der die Zahnkrone in eine Supra- und eine Infrawölbung teilt. Dieser Äquator verläuft approximal näher der Kaufläche oder der Inzisalkante als oral oder vestibulär und durch die Kronenflucht der unteren Seitenzähne bei allen vestibulär im unteren und oral im oberen Kronendrittel.

     


    Anker

    Verbindungs – oder Befestigungselemente partieller Prothesen am Restgebiss.

     


    Antagonist

    Nennt man den Zahn, der sich beim Zubeissen mit dem entsprechenden Zahn des Gegenkiefers trifft. Siehe auch Protagonist.

     


    Antibiotikum

    Antibiotika finden ihre Anwendung in der Bekämpfung von bakteriellen Infektionen. Speziell im Mundbereich werden häufig Penicilline und Clindamycine zum Einsatz gebracht. Diese antibakteriellen Wirkstoffe sind verschreibungspflichtig und werden nur auf ärztliche Verantwortung eingesetzt. Die Dosierungsanleitung ist im Normalfall strikt einzuhalten ausser z.B. bei allergischen Reaktionen.

     


    Aphten

    Schmerzhafte entzündliche Veränderungen (kleine weiße oder rote offene Stellen oder Geschwüre, die von einem hellroten Saum umgeben sind) der Mundschleimhaut, vermutlich Herpes Simplex Virus Typ 1. Man findet sie vor allem an der Innenseite der Lippen, der Zungenspitze, der Wangeninnenseite oder am Zahnfleisch. Eine Sonderform ist die Bednar-Apthe (Riesenaphthe am Gaumen beim Säugling).

     


    apikal

    Eine Richtungsangabe zur Zahnwurzel hin. Das Gegenteil ist coronal.

     


    Apnoe

    Ein mehr oder weniger langes Aussetzen der äußeren Atmung , Atemstillstand.

     


    Approximalfläche

    Fläche der Zähne, die sich zwischen den Zähnen befindet. Hier bildet sich Approximalkaries.

     


    Approximalkontakte

    Approximalkontaktpunkte sind die punktförmige Berührung zweier benachbarter Zähne im oberen Drittel des Zahnzwischenraums. Mit zunehmendem Alter wandelt sich dieser Kontaktpunkt jedoch durch das andauernde gegenseitige Aneinanderreiben während des Kauens (Attrition) der benachbarten Zähne in eine Kontaktfläche um.

     


    Artikulation

    Aus dem lateinischen articulus = Das Gelenk. Gelenkige Verbindung von Oberkiefer und Unterkiefer in der freien Bewegung der unteren Zahnreihe gegen die Oberkieferzähne.

     


    Artikulator

    Der Artikulator (Bewegungssimulator) ist ein mechanisches und technisches Gerät zur Nachbildung des dynamischen und statischen Kiefersystems, um eine Simulation der Kiefergelenksbewegung zu erreichen.

     


    Ästhetisch

    Harmonisches Aussehen und Einfügen nach geschmacksindividuellen Gesichtspunkten. Beurteilung mit den Sinnesorganen. Ansicht kann erheblich zwischen verschiedenen Personen und Kulturen abweichen.

     


    Aufbissschiene

    Michiganschiene. Diese Schiene oder adjustierte Aufbissschiene findet Ihren Einsatz in der Funktionskieferorthopädie und liegt hauptsächlich auf den Kauflächen und Zahninnenseiten der Zähne, um die Bisslage und Bissverhältnisse bei Parafunktionen zu verändern.

     


    Aufwachstechnik

    Begriff aus der Zahntechnik. Die Beschreibung für die labormäßige, systematische Rekonstruktion der Kaufläche von präparierten Zähnen durch Inlays, Kronen oder ganzen Brücken. Ziel ist die altersgerechte Wiederherstellung einer funktionellen und anatomisch korrekten Zahnkauflächenform.

     


    Augmentation

    In der Zahnheilkunde: Wiederherstellung verloren gegangener Knochensubstanz durch körpereigenes Material.